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Demolish and Build 3 wurde am 11. September 2024 von Demolish Games S.A. sowohl als Entwickler als auch Publisher veröffentlicht. Das Spiel ist auf mehreren Plattformen wie PC, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch erhältlich, und wir hatten die Gelegenheit, die PC-Version zu testen. Als Abrisssimulator verfolgt das Spiel ein interessantes Konzept, indem es uns in die Rolle eines Unternehmenschefs versetzt, der mit dem Abriss von Gebäuden und dem Aufbau neuer Strukturen sein Geschäft voranbringen muss. Im Folgenden gehe ich detailliert auf die einzelnen Aspekte des Spiels ein, von der Grafik bis hin zum Gameplay und den technischen Herausforderungen.
Visuell beeindruckend, aber nicht perfekt
Auf unserem Testsystem mit einer RTX 4090 beeindruckte Demolish and Build 3 durch solide visuelle Effekte, besonders bei den Zerstörungssequenzen. Das Spiel setzt auf eine detaillierte Physikengine, die bei jeder Abrissaktion zu sehen ist. Gebäude fallen realistisch in sich zusammen, und auch kleinere Objekte verhalten sich so, wie man es erwarten würde. Die Umgebungsgrafik ist jedoch etwas steril und wiederholt sich schnell. Landschaften und Gebäude wirken oft generisch, was dem visuellen Erlebnis nach einer Weile etwas die Tiefe nimmt. Trotz der hohen Leistungsfähigkeit des Systems kam es nur selten zu Framerate-Drops, aber kleinere grafische Glitches traten immer wieder auf, besonders bei Kollisionen und Partikelsimulationen. Hier könnte noch etwas Feinschliff gut tun.

Vielfalt an Werkzeugen und Maschinen
Demolish and Build 3 bietet eine breite Palette an Werkzeugen und Fahrzeugen, die uns erlauben, auf verschiedene Weisen mit den Abrissaufgaben umzugehen. Vom klassischen Vorschlaghammer bis hin zu riesigen Baggern steht ein beeindruckendes Arsenal zur Verfügung. Diese Maschinen fühlen sich dank realistischer Soundeffekte und Steuerung tatsächlich so an, als hätte man die Kontrolle über schweres Gerät. Es ist jedoch nicht alles Gold, was glänzt. Die Steuerung der Fahrzeuge kann in engen Räumen problematisch werden. Oft hatte ich Schwierigkeiten, präzise Manöver durchzuführen, da die Kameraperspektive unvorteilhaft war und die Maschinen zu sensibel auf Eingaben reagierten. Ein Highlight ist jedoch die Möglichkeit, die Maschinen zu upgraden, was im späteren Spielverlauf zu mehr Abwechslung führt.


Realistische Zerstörung mit technischen Schwächen
Das Herzstück des Spiels ist ohne Frage das Zerstörungssystem. Jedes Gebäude, das abgerissen wird, fühlt sich einzigartig an, und die Physik sorgt dafür, dass jedes Bauteil realistisch zu Boden fällt. Allerdings gibt es auch hier technische Schwächen. Trotz des hohen Detailgrads gibt es immer wieder Probleme mit Kollisionen. So kann es vorkommen, dass ein Objekt hängen bleibt oder sich Maschinen in der Umgebung verhaken. Das führt zu unnötigen Frustrationen und reißt einen aus der ansonsten immersiven Spielerfahrung. Auch die KI der Umgebungselemente wirkt nicht immer ausgereift, sodass Objekte manchmal unnatürlich reagieren.


Wirtschaftssystem mit viel Potenzial
Neben dem Abriss und Bau bietet Demolish and Build 3 ein einfaches, aber effektives Wirtschaftssystem. Als Chef eines Abrissunternehmens ist es unsere Aufgabe, Einnahmen zu generieren, um neue Fahrzeuge und Werkzeuge zu kaufen oder bestehende zu verbessern. Diese Managementaspekte verleihen dem Spiel Tiefe und motivieren dazu, immer größere Projekte in Angriff zu nehmen. Das Wachstum des Unternehmens ist spürbar, und man freut sich über jede neue Maschine, die man sich leisten kann. Allerdings bleibt das Wirtschaftssystem recht oberflächlich. Es gibt wenig echte Herausforderung oder strategische Tiefe, was langfristig zu Monotonie führen könnte.


Missionen und Gameplay: Abwechslung mit Grenzen
Die Missionen in Demolish and Build 3 sind abwechslungsreich gestaltet und bieten verschiedene Ansätze, um die Aufgaben zu lösen. Vom einfachen Abreißen kleiner Häuser bis hin zu komplexeren Bauprojekten bietet das Spiel viele Herausforderungen. Allerdings wiederholen sich die Missionsarten nach einer Weile, und obwohl die Maschinen und Werkzeuge abwechslungsreich sind, fehlt es manchmal an der notwendigen Komplexität, um langfristig zu fesseln. Die Möglichkeit, unterschiedliche Taktiken anzuwenden, um Missionen zu erfüllen, sorgt jedoch für einen Wiederspielwert. Dennoch könnte das Spiel von noch mehr Missionsarten und variableren Szenarien profitieren.


Demolish and Build 3 Fazit: Ein solides, aber nicht perfektes Abrisserlebnis
Demolish and Build 3 ist ein unterhaltsamer Abrisssimulator, der mit einer soliden Physikengine und einem abwechslungsreichen Maschinenarsenal punkten kann. Auf unserem Highend-System lief das Spiel größtenteils flüssig, zeigte aber hin und wieder technische Macken. Wer Freude an realistischen Abrissszenarien hat und sich nicht an kleineren technischen Problemen stört, wird hier einige Stunden Spaß haben. Allerdings bleibt das Spiel in einigen Bereichen unter seinen Möglichkeiten, besonders wenn es um die Steuerung und die langfristige Abwechslung geht. Mit ein wenig mehr Feinschliff könnte Demolish and Build 3 jedoch zu einem echten Highlight im Simulationsgenre werden.
Unser “Demolish and Build 3” Testsystem:
| Komponenten | Beschreibung |
|---|---|
| Gehäuse & Netzteil | Corsair 4000D RGB Airflow Black & 1200W – Super Flower Leadex SE |
| CPU & Mainboard | AMD Ryzen 7 – 7800X3D & Gigabyte B650 Gaming X AX |
| CPU Kühler | Corsair iCUE H100i ELITE LCD XT Black |
| Grafikkarte | Gainward Phantom GS NVIDIA GeForce RTX 4090 |
| Arbeitsspeicher | 32GB (2x 16GB Kit) DDR5-6000 CL36, Corsair Vengeance RGB |
| Datenträger | 2TB WD_Black SN850X + 1TB WD_Black SN770 |
| Monitor | Philips Evnia 49M2C8900 32:9 OLED Gaming Monitor |


Hinweis zur Transparenz: PR-Sample als Testversion erhalten
Für diese Review möchten wir anmerken, dass es sich bei der getesteten Version um ein PR-Sample handelt, welches uns kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Diese Tatsache hat jedoch keinen Einfluss auf die objektive Bewertung und Analyse des Spiels, die in dieser Review dargelegt wird. Unsere Meinung basiert ausschließlich auf den Erfahrungen, die wir während des Tests gemacht haben.




