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Corsair betritt den Sim-Racing-Markt mit erstem Sim-Racing-Cockpit

Corsair, bekannt für seine hochwertige Gaming-Hardware, hat auf der Gamescom 2024 in Köln erstmals sein Debüt im Sim-Racing-Bereich gegeben. Mit der Vorstellung des neuen Sim-Racing-Cockpits zeigt Corsair seine Ambitionen, sich in diesem wachsenden Marktsegment zu etablieren.

Ein robuster Einstieg in die Sim-Racing-Welt

Das Corsair Sim-Racing-Cockpit zeichnet sich durch seine stabile Konstruktion aus 50 mm Stahlrohren aus und ist auf maximale Stabilität ausgelegt, selbst für die leistungsstärksten Direct-Drive-Lenkräder. Diese Konstruktion hebt sich von den in der Branche üblichen Aluminiumrahmen ab und wurde laut ersten Berichten als besonders robust und widerstandsfähig wahrgenommen. Das Design unterstützt nicht nur einzelne Bildschirme bis zu 65 Zoll, sondern bietet auch eine Option für Triple-Monitor-Setups mit bis zu 55 Zoll großen Bildschirmen. Dies ermöglicht ein immersives Fahrerlebnis für Sim-Racing-Enthusiasten.

Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit

Corsair hat besonderen Wert auf die Benutzerfreundlichkeit und Anpassungsfähigkeit des Cockpits gelegt. Die wichtigsten Einstellungen, wie Sitz- und Pedalpositionen, können werkzeuglos vorgenommen werden. Der Sitz kann sowohl in einer aufrechten „GT“-Position als auch in einer zurückgelehnten „F1“-Position genutzt werden, um unterschiedliche Fahrstile zu unterstützen. Zusätzlich sind optionale Halterungen für PC, Konsolen sowie Zubehör wie Schaltknüppel und Pedale erhältlich. Auch Zubehör von Elgato, wie Streaming-Equipment, lässt sich problemlos integrieren.

Geplanter Verkaufsstart des Corsair Sim Racing Cockpit Ende 2024

Das Corsair Sim-Racing-Cockpit wird voraussichtlich im vierten Quartal 2024 auf den Markt kommen. Während offizielle Preise noch nicht vollständig bestätigt sind, wird erwartet, dass das Basismodell unter 1.000 US-Dollar erhältlich sein wird, genauer gesagt bei etwa 899 Euro in Deutschland. Dieser Preis bezieht sich auf das Grundgerüst des Cockpits, welches Sitz und Zubehör wie Lenkräder nicht umfasst. Corsair richtet sich mit dieser vielseitig anpassbaren Lösung sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Sim-Racing-Fans und bietet zahlreiche Konfigurations- und Erweiterungsmöglichkeiten. Ein optionaler Racing-Sitz könnte etwa 200 Euro zusätzlich kosten.

Mit diesem Schritt wagt sich Corsair in einen stark umkämpften Markt, der von etablierten Marken wie Fanatec dominiert wird, wobei Corsair durch seine mögliche Übernahme von Endor AG, dem Mutterkonzern von Fanatec, eine weitere Stärkung seiner Position anstrebt.

Jens Sydow
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